Als Diabetiker ist es absolut notwendig, mehrmals am Tag
den Blutzucker zu kontrollieren und in einem bestimmten
Bereich zu halten. Normalerweise wird der Blutzucker mit
einem kleinen "Pieks" in den Finger und dem daraus
kommenden Blut - mit einem Messgerät bestimmt.
Es gibt aber schon seit einigen Jahren auch andere Mess-
methoden, die aber bisher nicht durch die Krankenkassen
unterstützt bzw bezahlt wurden. Leider waren diese Mess-
methoden für Lexi auch unbezahlbar, sodass sie bei der
herkömmlichen Messmethode - mit dem "Pieks" in den
Finger, geblieben ist.
Heute kam allerdings der Bescheid von der Krankenkasse,
dass Lexi die Freestyle Sensor Therapie genehmigt wurde.
Was ein riesen Grund zum Feiern ist, denn:
Der Freestyle Libre Sensor ermöglicht dem Diabetiker
eine pausenlose Blutzuckerüberwachung, ohne dem "Pieks"
in den Finger. Der Sensor wird durch eine Stechhilfe in
das Unterhautfettgewebe am Oberarm angebracht und kann
dort 14 Tage verweilen. Um den Blutzucker zu bestimmen,
muss nur mit einem dazu passendem Gerät über den Sensor
gescannt werden und schon zeigt einem das Gerät den
aktuellen Blutzucker und der dazu entsprechenden Tendenz an.
Wahnsinn´s Sache und kaum zu glauben, dass sich Lexi
jetzt nicht mehr in den Finger pieksen muss, sondern
sich einfach nur noch scannt.
Damit der Sensor
nicht einfach nur
so langweilig am
Arm klebt, gibt es
natürlich viele
Möglichkeiten, diesen
wild und bunt zu
gestalten. Total
cool und voll der
Hingucker. So kann
Diabetes auch mal
stylisch sein!
Auf jeden Fall ist dieser Sensor zur Zeit Gold wert,
denn die Hochzeitsvorbereitungen stressen Lexi zur Zeit
ungemein. Es ist so viel zu tun und auf Arbeit ist natürlich
auch viel los, sodass der Blutzucker momentan echt verrückt
spielt. Man könnte es auch als Blutzucker-Achterbahnfahrt
bezeichnen. Für die Trainingseinheiten für Fred ist das
natürlich ideal, da er mehrmals am Tag den Blutzucker
anzeigen muss und es mittlerweile auch recht gut meistert.
Auf dem Foto hat Martin mal wieder heimlich in der Nacht
Lexi und Fred fotografiert, wie erschöpft und kaputt die
beiden das ganze Bett einnehmen. Am linken Oberarm von
Lexi ist auch der Sensor gut erkennbar.
