Jetzt wohnen wir schon so lang in Heidelberg und haben
erst vor kurzem erfahren, dass Heidelberg eine Hundewiese
hat, auf der Hunde sich austoben können. Diese Wiese haben
wir direkt aufgesucht, um uns die mal anzuschauen. Leider
waren wir nicht so überzeugt, sodass Fred sich zwar ausgetobt
hat, aber wir da wahrscheinlich nicht mehr hinfahren werden.
Wir ziehen den Wald um die Ecke dann doch vor.
Aber es sind witzige Foto´s entstanden, da es natürlich
anfangen musste zu regnen und wir alle plitsch platsch nass
geworden waren.

Fred´s 1. Geburtstag…
Heute ist der 2. Mai 2017 und Fred feiert quasi seinen
ersten Geburtstag. Wir schmeißen jetzt natürlich keine
riesen Hundeparty, aber trotzdem muss der Geburtstag etwas
gefeiert werden. Und Fred wäre nicht Fred, wenn er alles
mit sich machen lassen würde - dazu gehört auch, ein
Geburtstagshütchen aufzusetzten - zumindestens für ein
paar Foto´s. Danach wird ein Stück Hühnerbrust genossen
und getobt.

Im August wird geheiratet…
Lexi und Martin sind jetzt schon seit über einem Jahr
verlobt. Der Antrag kam im März 2016 - noch vor der
gemeinsamen Zeit mit Fred - im Schottland Urlaub. Lexi
ist aus allen Wolken gefallen und hatte damit natürlich
gar nicht gerechnet. Aber hat direkt - noch ohne Martin
richtig ausreden zu lassen - JA gesagt.
Mittlerweile nehmen die Hochzeitsvorbereitungen richtig
Gestalt an. Lexi macht alles selbst, sie bastelt, dekoriert
und plant, was das Zeug hält. Es soll alles perfekt werden.
Da dürfen natürlich auch die Foto´s für die Hochzeits-
einladungen nicht fehlen. Eine sehr gute Freundin von
Martin ist Fotografin, die glücklicherweise die Aufgabe
der Foto´s übernommen hat. Fred war natürlich auch dabei
und wurde auch direkt in allen möglichen Positionen
fotografiert. Die Foto´s sind einfach wunderschön geworden,
Michaela Rother weiß genau, in welchen Momenten sie
fotografieren muss. Wirklich jedes einzelne Foto ist so
unbeschreiblich schön und zauberhaft geworden, dass es uns
sehr schwer fällt, eine kleine Auswahl für die Website zu
treffen. Aber schaut doch mal selbst:
Die Bilder sind fabelhaft geworden und wir sind sehr
froh darüber, so schöne Bilder zu besitzen.
Wir können Michaela Rother defintiv als super
Fotografin empfehlen und haben sie auch direkt für die
Foto´s unserer Hochzeit beauftragt.
Bei Interesse an Michaela´s Portfolio - klickt doch
einfach auf eins der Bilder oder geht auf
"Unsere Fotografin" im Menü.
Das Alarmbrett – Teil 2
Im letzten Blog-Eintrag wurde das Alarmbrett von Fred
beschrieben. In den letzten Tagen haben wir Fred an das
Alarmbrett herangeführt und mit dem Kommando "Pfote"
das Brett drücken lassen und somit wurde auch der Alarm
ausgelöst. Jetzt ist er bestens für die nächste
Trainingseinheit im Hundezentrum vorbereitet. Wir sind
sehr gespannt, wie gut der kleine Fred das Alarmbrett
in den Blutzucker-Anzeige-Mechanismus integrieren wird.
In dem ersten Video sieht man einen der ersten
Versuche, wie Fred das Brett berührt.
In dem zweiten Video klappt es dann schon richtig gut,
ohne zu zögern. Sehr sehr gut - kleiner Fred!
Der Alarmknopf – oder eher Brett? Teil 1
Fred geht das nächste Mal im Mai wieder für 2 Wochen ins
Hundezentrum. In dieser Trainingseinheit wird Fred lernen,
einen Alarmknopf in den Blutzucker-Anzeige-Mechanismus
zu integrieren, wenn er bei Lexi angezeigt hat.
Es gibt mehrere Varianten von einigen Herstellern, die
Diabetikern speziell für Assistenzhunde verschiedene
Alarmknopf-Modelle zur Verfügung stellen. Aber die haben
Lexi und Martin nicht gefallen oder waren mit zu viel
Aufwand verbunden. Da Martin technisch sehr begabt ist,
hat er kurzerhand selbst einen Alarmknopf gebaut.
Nach mehreren Versuchen und Modellen ist es dann
letztendlich ein sehr guter Prototyp geworden, der in den
kommenden Monaten noch verfeinert wird. Aber zum Üben
für Fred und zum daran gewöhnen, ist er schon total gut.
Was Martin alles kann - echter Wahnsinn!
Martin hat auch eine gute Farbe gewählt, denn die Farbe
gelb hat bei Hunden eine ähnliche Alarmfunktion im Kopf,
wie bei Menschen die Farbe rot.
Sobald Fred den "Knopf", in diesem Fall wohl eher das
"Alarmbrett" mit der Pfote betätigt, ertönt ein Geräusch.
Dieses Geräusch können wir durch Martin´s eigene
Konstruktion selbst aufnehmen. Martin hat sich einen
Spaß erlaubt und die "who let the dog´s out" Melodie
aufgenommen.
Fred ist wieder der „alte“…
So langsam kommt der Frühling - es wird wieder wärmer,
das Wintermäntelchen vom Fred ist im Schrank verstaut,
jetzt ist es wieder richtig schön draußen.
Und Fred ist wieder der "alte"...Die Kastration war
die richtige Entscheidung. Er kann sich wieder konzentrieren,
ist nicht mehr so schreckhaft und hört mittlerweile auch
wieder sehr gut. Was für eine Erleichterung, dass wir keine
falsche Entscheidung auf Kosten von Fred getroffen haben.
So langsam haben wir auch wieder mit dem Blutzuckertraining
begonnen, müssen aber fast wieder von vorn anfangen, da die
Ausbildungspause durch die Kastration und den ganzen
Gefühlsschwankungen vom Fred doch recht lang war.
Zumindestens kann man auf den Foto´s sehr gut erkennen,
dass es Fred wieder super gut geht. Der kleine freche Fred!

Der Space-Fred – Teil 4
Jetzt ist es endlich soweit gewesen...
Wir durften Fred befreien und haben den Kragen abgenommen,
nach 10 Tagen. Der kleine Wuschel hat sich so sehr gefreut.
Wir haben das einfach mal gefilmt, die Video´s sind
eindeutig...Schaut´s Euch einfach an!
Der Kragen ist ab...und nun?
30 Sekunden später, sah es so aus:
Der Space-Fred – Teil 3
Mittlerweile sind einige Tage nach der Kastration
vergangen und Fred ist wieder fast der Alte - so,
wie wir ihn eigentlich kennen. Total verspielt, verschmust,
frech und wissbegierig. Echt verrückt, was die Kastration
nach so kurzer Zeit schon bewirken kann. Im Endeffekt hat
er die OP auch gut verkraftet und ihm gehts wieder gut.
Nur der Kragen macht ihm zu schaffen. Das Ding nervt
ihn total, vorallem beim trinken, laufen und springen.
Besonders in der Wohnung zeigt er uns sehr deutlich, was
er von dem Kragen hält - er läuft teilweise absichtlich
gegen den Türrahmen oder Wand - wenn er sieht, dass wir ihm
zuschauen... So ein kleiner Schlawiner.
Wir haben ihn liebevoll den Space-Fred getauft und zeigen
kein Mitleid. Da muss er eben durch - aber wir freuen
uns schon tierisch darauf, den Kragen in wenigen Tagen ab
machen zu können.

Der Space-Fred – Teil 2
Die ersten Stunden nach der Kastration waren eigentlich
ganz ruhig. Fred war total müde und hat fast nur geschlafen.
Der Kragen wurde anfangs auch gut vom Fred angenommen,
aber das lag wahrscheinlich auch nur an der Müdigkeit.
Martin hat viel mit Fred gekuschelt und Fred kam auch immer
wieder von selbst und hat sich entweder auf Martin oder auf
Lexi gelegt. Hauptsache einer war da und der Fred nicht
allein.
Am Abend musste Fred natürlich nochmal raus, aber das
gestaltete sich als sehr schwierig. Fred hatte einen
wahnsinnigen Narkoseüberhang, sodass er selbst die letzte
Abendrunde nicht gepackt hat, vor lauter Müdikeit.
Martin hat Fred dann die Treppen runtergetragen, auf die
Wiese gestellt und gewartet. Irgendwann hat Fred dann
gecheckt, wo er ist und was er machen soll - und dann lief´s.
Manno man, waren wir erleichtert - zumindest das "Pipi-Ding"
war geschafft.
Die Nacht hat Fred dann ganz ruhig in seinem Körbchen
verbracht. Normalerweise schläft er ja im Bett, aber heute
Nacht wollte er wohl im Körbchen seine Ruhe haben.
In der Nacht hat zumindestens Fred gut geschlafen, Martin
und Lexi hatten eine sehr unruhige Nacht und immer mal
wieder nach Fred geschaut, ob auch alles o.K. ist.
Der Space-Fred -Teil 1
Heute war der Tag, vor dem Lexi und Martin viel Angst
hatten. Fred wurde kastriert.
Der Kleine hat die OP an sich gut vertragen und es gab
keine Zwischenfälle, aber manno man...haben wir uns Sorgen
gemacht. Schlimm, wie sehr man sich um sein Tier sorgen
kann. Lexi hat die Situation anfangs etwas unterschätzt,
da Sie ja selbst in der Pflege arbeitet und sich mit
Risiken auskennt. Aber Tiermedizin ist auch ein völlig
anderes Gebiet. Als Fred dann nach der Kastration zum
Aufwachen in den Wartebereich gebracht wurde, war Lexi
den Tränen nah. Den kleinen sonst so agilen Fred so zu
sehen, machte sie fast fertig. Was ja eigentlich die falsche
Reaktion war, denn Fred soll ja merken, dass alles ok ist.
Aber das ging dann wohl etwas in die Hose.
Lexi und Martin saßen neben Fred auf dem Boden vom
Wartezimmer und haben ihn beruhigt, bis er richtig
wach wurde. Das ging dann auch recht flott, nur er war noch
total wackelig auf den Beinen und hat immer und immmer
wieder versucht, aufzustehen.
Obwohl das noch nicht so richtig funktionieren wollte.
Sah auch eigentlich ganz süß aus, wie der der kleine Fred
mit seinem riesen Kragen, versucht hat aufzustehen - mit
seinem Narkoseüberhang.
Nach circa einer Stunde konnten wir dann gehen und wieder
nach Heidelberg fahren. Mal sehen, was uns in den nächsten
Stunden so erwarten wird.

